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3X1 DREI EINZELAUSSTELLUNGEN // ISTVÁN HÁASZ // REINHARD ROY // ANDREA ROCCA

3X1 DREI EINZELAUSSTELLUNGEN // ISTVÁN HÁASZ // REINHARD ROY // ANDREA ROCCA

István Háasz, Reinhard Roy, Andrea Rocca

GRUPPENAUSSTELLUNG

23. September 2023 bis 1. Dezember 2023

ARTBASE Wiesbaden

// UNTER DER OBERFLÄCHE // ISTVÁN HÁASZ //


ISTVÁN HÁASZ bezaubert mit einer Bildsprache, die durch ein subtiles und poetisches Spiel von Licht und Schatten in den Blickachsen und geometrischen Winkeln und Bahnen seiner dreidimensionalen Wandobjekte unzählige Perspektiven zu eröffnen vermag. Trotz dieser wechselnden Eindrücke strahlt seine Kunst eine große Ruhe aus. Doch unter der Oberfläche vieler seiner Werke liegt das Geschwätz der Welt: Zahlreiche Schichten monochromatischer (vorzugsweise gelber) Farbtöne überziehen Collagen aus Ausschnitten aus Tageszeitungen.


István Háasz, geboren in Gönc, Ungarn, lebt und arbeitet in Budapest. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Budapest und war Dozent an der Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design in Budapest. Seit den 1970er Jahren wurden seine Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Er war DAAD-Stipendiat in Worpswede, erhielt ein Stipendium der Pollock-Krasner Foundation New York, wurde mit dem Munkácsy-Preis und dem Notable Artist Award der Republik Ungarn ausgezeichnet – um nur einige zu nennen.



// LYRISCHE MINIMALKUNST // REINHARD ROY //


REINHARD ROY wird mit der Konkreten Kunst-Bewegung in Verbindung gebracht. Seine Arbeit zeichnet sich durch eine Betonung geometrischer Formen und eine akribische Liebe zum Detail aus. Roys Kunst zeichnet sich oft durch präzise Linien, Formen und Muster aus, die so angeordnet sind, dass eine optische Täuschung oder ein Gefühl von Bewegung entsteht. Er bevorzugt helle, kontrastierende Farben, die seinen Kompositionen Tiefe und Lebendigkeit verleihen. Roys Stil kann als Fortsetzung der Prinzipien der Konkreten Kunst gesehen werden, die die visuellen Qualitäten der Kunst über jeden gegenständlichen oder symbolischen Inhalt stellen.


Bei aller formalen Strenge gelingen ihm lyrische Überraschungen: So kann ein zunächst prosaisch erscheinendes Rasterbild bei längerer Betrachtung eine stimmungsvolle Landschaft darstellen oder ein Gegenstand in Ellipsenform verwandelt sich in etwas Geheimnisvolles.


Reinhard Roy wurde 1948 in Klitten, Deutschland, geboren. Von 1969 bis 1974 setzte er sein Studium an der Kunsthochschule Halle – Burg Giebichenstein fort. Von 1984 bis 2010 arbeitete er mit Architekten in den Bereichen Kunst, Design und Architektur in Frankfurt am Main, Berlin, Bonn und Brüssel. Neben internationalen Ausstellungen wurden seine Arbeiten regelmäßig in internationalen Ausstellungen der OSAS-Gruppe im Vasarely-Museum gezeigt, und 2014 hatte er eine Einzelausstellung in Veszprém in der Vass-Sammlung der Modern Gallery.



// IRGENDWO AUF DER ERDE II // ANDREA ROCCA //


ANDREA ROCCA gibt seiner Fotografie den übergreifenden Titel „Somewhere on Earth“. Ob seine Fotos in London, Rom, Paris, Südkorea oder sonst wo entstanden sind, lässt sich schwer sagen. Mit seiner Kamera fängt er Seelen, Lichter, Lachen und Abgründe ein und macht die Rhythmen, Tempi, Beats und Blues der Großstädte greifbar.


Es gibt Aspekte von Erotik, Verwirrung, Spannung, Trancezuständen, Kindheitsgefühlen, angedeuteten Sehnsüchten und dem inhärenten Humor von Horrorfilmen und Gruselgeschichten, die die inhärente Präsenz des Lebens der Menschen an verlassenen Orten und zwischen weggeworfenen Gegenständen überlagern.


„Somewhere on Earth“ ist auch der Obertitel seiner elektronischen und instrumentalen Kompositionen. Er kreiert Klangcollagen aus allem, was ihn berührt: Melodien, sprachliche Mosaike, Geflüster, Fragmente belebter und unbelebter Töne.


Geboren wurde er in Rom, Italien, er lebt und arbeitet in London, Großbritannien. Als Komponist schreibt Andrea Rocca Musik für Spielfilme, zeitgenössische Tanzensembles, Theater, Dokumentarfilme und Fernsehprogramme. Seine Fotografien wurden zusammen mit Fragmenten seiner Soundtracks in Einzelausstellungen gezeigt.

Installationsaufnahmen

Ausgewählte Werke

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